{"id":179,"date":"2021-04-12T20:27:33","date_gmt":"2021-04-12T20:27:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.charmeundstil.de\/?p=179"},"modified":"2025-07-04T09:20:44","modified_gmt":"2025-07-04T09:20:44","slug":"es-gibt-allerhand-neuigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.charmeundstil.de\/?p=179","title":{"rendered":"Es gibt allerhand Neuigkeiten"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9062a.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-433 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9062a.jpg 640w, https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9062a-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-small-font-size\">2021 ein neues Jahr ist angebrochen und eine weitere Ver\u00e4nderung in meinem Leben ist gegl\u00fcckt.<br>Ich bin ausgewandert, nach Kroatien, besser gesagt Istrien, mitten in der Coronapandemie!!!!<br>Wie kam es dazu?<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9040a.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-432 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9040a.jpg 640w, https:\/\/www.charmeundstil.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG_9040a-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-small-font-size\">Als ich im Fr\u00fchjahr 2004 meinen Mann kennenlernte und wir im Nebenjob viel Zeit miteinander verbrachten, er als Barkeeper, ich als K\u00f6chin, fragte ich ihn, ob er mit mir in Urlaub fahren m\u00f6chte. Es war Zeit f\u00fcr eine Pause.<br>War es Zufall, Schicksal oder Gl\u00fcck, dass er ja sagte und wir nach Kroatien in den Urlaub fuhren und uns in dieses Land verliebten. 16 Jahre lang sind wir dorthin in den Urlaub gefahren und das Land und die Leute wurden uns immer mehr vertraut.<br>Als sich das Rentenalter n\u00e4herte, beschlossen wir, dorthin auszuwandern. Es gab viele Gr\u00fcnde auszuwandern. Das bessere Klima, saubere Luft, viel unber\u00fchrte Natur und nicht zuletzt freundliche Menschen, die wir kennen gelernt haben und mit denen wir bis heute befreundet sind. Abgesehen wurde das Leben in Deutschland nicht leichter. Unzufriedenheit \u00fcber die Politik und Wirtschaft waren nicht selten der Grund f\u00fcr das Ziel, unseren letzten Lebensabschnitt leichter zu verbringen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-vivid-purple-color has-text-color\"><em>Denk ich an Dtl. in der Nacht,<br>bin ich um meinen Schlaf gebracht\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-vivid-purple-color has-text-color\"><em>doch eben diesen wiederzufinden,<br>musste ich mich gar \u00fcberwinden<br>und einen Entschluss zur \u00c4nderung fassen<br>und dieses Land sehr bald zu verlassen.<br>Abzuw\u00e4gen, informieren, was ist wenn und was wird passieren,<br>wenn die Heimat wird verlassen,<br>muss ich dann auch Federn lassen?<br>Alle diese Fragen standen im Raum,<br>doch wirklich \u00e4ngstlich war ich kaum,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Infos brauchte ich jetzt und nicht erst dann,<br>ich fing gleich zu googeln an,<br>recherchierte, las und fragte,<br>auch das, was sicher keiner wagte,<br>Und siehe da, irgendwann,<br>stand kein Problem zum googeln mehr an.<br>Denn auch in andren L\u00e4ndern leben Menschen zur Gen\u00fcge,<br>in einem ganz sozialen Gef\u00fcge,<br>die arbeiten, leben,&nbsp;trinken und essen<br>und dabei ganz gewiss nicht vergessen,<br>wirklich zu leben und zu genie\u00dfen<br>und nicht wie in Dtl. zu verdrie\u00dfen.<br>Das Abenteuer konnte beginnen,<br>ich wusste ich konnte nur dabei gewinnen.<br>Gesagt, getan, zum Aufbruch blasen,<br>die alten Gewohnheiten einfach lassen.<br>Was ich nicht brauchte, wurde verkauft oder verschenkt,<br>gut, wenn man an keinem irdischen Gut h\u00e4ngt.<br>Dann endlich, ohne viel Ballast, aber Freude im Herzen,<br>auf in die neue&nbsp;Heimat auch mit Wehmut und ein wenig Bauchschmerzen.<br>Doch als ich endlich am Ziel ankam,<br>wurde mir ums Herz ganz warm.<br>Nun lebe ich hier,<br>die neue Heimat weckt meine Neugier,<br>schnell fanden sich liebe Menschen, mit denen freundet man sich an,<br>was man von unseren Nachbarn in Dtl. nicht sagen kann.<br>Die Beh\u00f6rden hier arbeiten freundlich und flott,<br>nur mit den dt. Beh\u00f6rden habe ich immer noch meine Not.<br>Deshalb wei\u00df ich, ich hab alles richtig gemacht,<br>denn Dtl. hat mich um meinen Schlaf gebracht.<br>Hier schlaf ich tief und fest,<br>das Paradies sorgt f\u00fcr den Rest.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">In den letzten Jahren haben wir gezielt nach einer Bleibe Ausschau gehalten, haben uns viele H\u00e4user, Wohnungen angeschaut, aber es war nicht das Richtige dabei. Wir beschlossen, eine Maklerin einzuschalten und das war das Beste, was uns passieren konnte.<br>Im Urlaub Herbst 2019 zeigte sie uns 3 Objekte und beim letzten Angebot ging uns das Herz auf und wir wussten, DAS ist es.<br>Noch im Urlaub erledigte sie alles, vom Mietvertrag, \u00fcber die Grundbucheintragung, alles in deutscher Sprache, Unterschriften usw. alles perfekt. Ende M\u00e4rz 2020 wollten wir einziehen.<br>Zu Hause wurde alles gek\u00fcndigt, eingepackt, verkauft, verschenkt, wir lebten aus Kartons und Kisten und die Vorfreude war allgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Und dann kam Corona!<br>Was tun? Mietvertrag war gek\u00fcndigt und die Grenzen dicht. Unsere Vermieterin gew\u00e4hrte uns nach der K\u00fcndigung keinen Aufschub. Eine gute Freundin half. Sie kannte jemand mit einer kleinen Einliegerwohnung und wir zogen mit unseren Kartons noch einmal um. Unser Hausrat war nun an 4 verschiedenen Orten gelagert. Die Frau, die uns liebevoll in unserer Not aufnahm, waren wir sehr dankbar und es war eine Win-Win Situation. Sie war nicht allein und wir hatten eine Bleibe.<br>Corona hat alles durcheinandergew\u00fcrfelt. Alles war in Frage gestellt. Reisen ging nicht, Test konnte man nicht einfach so machen.<br>So verbrachten wir Weihnachten und den Jahreswechsel im \u201eDurchgangslager\u201c.<br>Aber wir hatten erst mal Alles, was wir zum Leben brauchten. So einfach kann man leben. Ich h\u00e4tte mir nicht tr\u00e4umen lassen, dass einer meiner tats\u00e4chlichen Gr\u00fcnde zum Auswandern, n\u00e4mlich ein bescheideneres, einfacheres Leben zu f\u00fchren, sich so schnell wahr werden w\u00fcrde.<br>Als sich Anfang Mai 2020 ein kleines Fenster \u00f6ffnete und die reisen durften, die einen driftigen Grund hatten, packten wir Auto und geborgten H\u00e4nger voll und fuhren los, nicht wissend, ob wir es ans Ziel schaffen werden.<br>Angespannt, aber froh fuhren wir los.<br>In \u00d6sterreich Reifenpanne am Anh\u00e4nger, 2 Std. Reparaturpause in einer Werkstatt. An der kroatischen Grenze brauchte man 2 Std., um uns letztlich zu sagen, dass die Situation schwierig ist, aber wir fahren durften.<br>\u00dcbergl\u00fccklich fuhren wir weiter und es wurde schon dunkel, als wir vor unserem neuen Zuhause ankamen. Auto und H\u00e4nger waren schnell abgeladen. Wir k\u00f6pften eine Flasche Sekt, tranken sie aus und fielen todm\u00fcde ins Bett.<br>Am Morgen erwachten wir bei Sonnenschein, Vogelgezwitscher im Paradies.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2021 ein neues Jahr ist angebrochen und eine weitere Ver\u00e4nderung in meinem Leben ist gegl\u00fcckt.Ich bin ausgewandert, nach Kroatien, besser gesagt Istrien, mitten in der Coronapandemie!!!!Wie kam es dazu? Als ich im Fr\u00fchjahr 2004 meinen Mann kennenlernte und wir im Nebenjob viel Zeit miteinander verbrachten, er als Barkeeper, ich als K\u00f6chin, fragte ich ihn, ob er mit mir in Urlaub fahren m\u00f6chte. Es war Zeit f\u00fcr eine Pause.War es Zufall, Schicksal oder Gl\u00fcck, dass er ja sagte und wir nach Kroatien in den Urlaub fuhren und uns in dieses Land verliebten. 16 Jahre lang sind wir dorthin in den Urlaub gefahren und das Land und die Leute wurden uns immer mehr vertraut.Als sich das Rentenalter n\u00e4herte, beschlossen wir, dorthin auszuwandern. Es gab viele Gr\u00fcnde auszuwandern. Das bessere Klima, saubere Luft, viel unber\u00fchrte Natur und nicht zuletzt freundliche Menschen, die wir kennen gelernt haben und mit denen wir bis heute befreundet sind. Abgesehen wurde das Leben in Deutschland nicht leichter. Unzufriedenheit \u00fcber die Politik und Wirtschaft waren nicht selten der Grund f\u00fcr das Ziel, unseren letzten Lebensabschnitt leichter zu verbringen. Denk ich an Dtl. in der Nacht,bin ich um meinen Schlaf gebracht\u2026 doch eben diesen wiederzufinden,musste ich mich gar \u00fcberwindenund einen Entschluss zur \u00c4nderung fassenund dieses Land sehr bald zu verlassen.Abzuw\u00e4gen, informieren, was ist wenn und was wird passieren,wenn die Heimat wird verlassen,muss ich dann auch Federn lassen?Alle diese Fragen standen im Raum,doch wirklich \u00e4ngstlich war ich kaum,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Infos brauchte ich jetzt und nicht erst dann,ich fing gleich zu googeln an,recherchierte, las und fragte,auch das, was sicher keiner wagte,Und siehe da, irgendwann,stand kein Problem zum googeln mehr an.Denn auch in andren L\u00e4ndern leben Menschen zur Gen\u00fcge,in einem ganz sozialen Gef\u00fcge,die arbeiten, leben,&nbsp;trinken und essenund dabei ganz gewiss nicht vergessen,wirklich zu leben und zu genie\u00dfenund nicht wie in Dtl. zu verdrie\u00dfen.Das Abenteuer konnte beginnen,ich wusste ich konnte nur dabei gewinnen.Gesagt, getan, zum Aufbruch blasen,die alten Gewohnheiten einfach lassen.Was ich nicht brauchte, wurde verkauft oder verschenkt,gut, wenn man an keinem irdischen Gut h\u00e4ngt.Dann endlich, ohne viel Ballast, aber Freude im Herzen,auf in die neue&nbsp;Heimat auch mit Wehmut und ein wenig Bauchschmerzen.Doch als ich endlich am Ziel ankam,wurde mir ums Herz ganz warm.Nun lebe ich hier,die neue Heimat weckt meine Neugier,schnell fanden sich liebe Menschen, mit denen freundet man sich an,was man von unseren Nachbarn in Dtl. nicht sagen kann.Die Beh\u00f6rden hier arbeiten freundlich und flott,nur mit den dt. Beh\u00f6rden habe ich immer noch meine Not.Deshalb wei\u00df ich, ich hab alles richtig gemacht,denn Dtl. hat mich um meinen Schlaf gebracht.Hier schlaf ich tief und fest,das Paradies sorgt f\u00fcr den Rest.&nbsp; In den letzten Jahren haben wir gezielt nach einer Bleibe Ausschau gehalten, haben uns viele H\u00e4user, Wohnungen angeschaut, aber es war nicht das Richtige dabei. Wir beschlossen, eine Maklerin einzuschalten und das war das Beste, was uns passieren konnte.Im Urlaub Herbst 2019 zeigte sie uns 3 Objekte und beim letzten Angebot ging uns das Herz auf und wir wussten, DAS ist es.Noch im Urlaub erledigte sie alles, vom Mietvertrag, \u00fcber die Grundbucheintragung, alles in deutscher Sprache, Unterschriften usw. alles perfekt. Ende M\u00e4rz 2020 wollten wir einziehen.Zu Hause wurde alles gek\u00fcndigt, eingepackt, verkauft, verschenkt, wir lebten aus Kartons und Kisten und die Vorfreude war allgegenw\u00e4rtig. Und dann kam Corona!Was tun? Mietvertrag war gek\u00fcndigt und die Grenzen dicht. Unsere Vermieterin gew\u00e4hrte uns nach der K\u00fcndigung keinen Aufschub. Eine gute Freundin half. Sie kannte jemand mit einer kleinen Einliegerwohnung und wir zogen mit unseren Kartons noch einmal um. Unser Hausrat war nun an 4 verschiedenen Orten gelagert. Die Frau, die uns liebevoll in unserer Not aufnahm, waren wir sehr dankbar und es war eine Win-Win Situation. Sie war nicht allein und wir hatten eine Bleibe.Corona hat alles durcheinandergew\u00fcrfelt. Alles war in Frage gestellt. Reisen ging nicht, Test konnte man nicht einfach so machen.So verbrachten wir Weihnachten und den Jahreswechsel im \u201eDurchgangslager\u201c.Aber wir hatten erst mal Alles, was wir zum Leben brauchten. So einfach kann man leben. Ich h\u00e4tte mir nicht tr\u00e4umen lassen, dass einer meiner tats\u00e4chlichen Gr\u00fcnde zum Auswandern, n\u00e4mlich ein bescheideneres, einfacheres Leben zu f\u00fchren, sich so schnell wahr werden w\u00fcrde.Als sich Anfang Mai 2020 ein kleines Fenster \u00f6ffnete und die reisen durften, die einen driftigen Grund hatten, packten wir Auto und geborgten H\u00e4nger voll und fuhren los, nicht wissend, ob wir es ans Ziel schaffen werden.Angespannt, aber froh fuhren wir los.In \u00d6sterreich Reifenpanne am Anh\u00e4nger, 2 Std. Reparaturpause in einer Werkstatt. An der kroatischen Grenze brauchte man 2 Std., um uns letztlich zu sagen, dass die Situation schwierig ist, aber wir fahren durften.\u00dcbergl\u00fccklich fuhren wir weiter und es wurde schon dunkel, als wir vor unserem neuen Zuhause ankamen. Auto und H\u00e4nger waren schnell abgeladen. 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